Taglierini n° 305 all'uovo

Die Taglierini stammen ursprünglich aus dem nördlichen Italien: Aus der Emilia Romagna, aus Ligurien, der Toskana und der Lombardei, besonders jedoch aus dem Piemont und der Region Langhe in Alba, in deren kulinarischer Tradition das Rezept für "Tajarin", alte, handgemachte Taglierini, weitergegeben wird.

Gemäß der bäuerlichen Tradition entsteht diese Nudelsorte aus der Verwertung von Teigresten von der Herstellung gefüllter Teigwaren. Dass die Taglierini als einfaches Gericht aus einem "ärmlichen" Umfeld der ländlichen Küche entstanden sind, wird durch einen Textauszug aus dem Rezeptbuch "La scienza in cucina e l'arte die mangiar bene" ("Die Wissenschaft des Kochens und die Kunst des guten Essens") von Pellegrino Artusi, das 1891 erstmals in Florenz gedruckt wurde, belegt: ".il cappone per prima cosa veniva utilizzato per fare un buon brodo. (".der Kapaun wurde in erster Linie verwendet, um eine gute Brühe zuzubereiten.) Il brodo è un elemento fondamentale della cucina toscana nel quale se la cuoca di turno ne aveva la capacità, avrebbero navigato tortellini o cappelletti che dir si voglia, altrimenti si doveva ripiegare sui più semplici taglierini." (Die Brühe ist ein grundlegendes Element der toskanischen Küche, in der - falls die gerade anwesende Köchin zur ihrer Herstellung in der Lage war - Tortellini oder Cappelletti, wie man sie auch nennen will, schwammen, andernfalls musste man sich mit den etwas einfacheren Taglierini zufrieden geben.")

Die Geschichte der Taglierini gilt nicht nur als Nationalgeschichte, sondern in Japan werden zu Silvester sehr lange Taglierini gegessen, deren Länge ein Symbol für ein besonders langes und glückliches Leben sein soll. Ebenfalls mit volkstümlichen Ritualen verbunden ist die koreanische Tradition, bei der die Völker, die im Norden des Landes leben, im Dezember Taglierini aus Buchweizen mit dem Namen Naengmyon essen, um die bösen Geister zu vertreiben.

Taglierini sind eine besonders vielseitige Nudelsorte, und die Rezepte und Saucen, die für ihre Zubereitung verwendet werden, sind sehr unterschiedlich: Sie schmecken hervorragend in der Suppe und werden so zu einem leichten, jedoch energiereichen ersten Gang; wer hingegen würzige Aromen bevorzugt, dem empfehlen wir Saucen mit Wildbret oder Hühnerklein; für alle, die maritime Aromen lieben, sind die Taglierini auch perfekt, um köstliche erste Gänge mit Saucen mit Fisch und Weichtieren zuzubereiten. Insbesondere sollte diese Nudelsorte ohne Sauce, jedoch mit Butter und Trüffeln probiert werden.

In Packungen zu 500g erhältlich.

  • Kochzeit:5 min
Taglierini n° 305 all'uovo
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Unsere Methode

Aufmerksamkeit, Sorgfalt, Erfahrung und Qualität in jeder Produktionsphase: Von unserer Mühle auf Ihren Tisch.

Die Wahl des Weizens

Die Auswahl hervorragender Rohstoffe ist der erste und auch der wichtigste Schritt, um einzigartige Nudeln herzustellen.
grano

Mahlen

Wir sind seit fast zwei Jahrhunderten Müller: Schon im Jahr 1831 produzierte Don Nicola De Cecco in seiner Mühle „das beste Mehl der Gegend“. Und noch heute mahlen wir den gesamten Weizen in der Mühle neben unserer Teigwarenfabrik, die stets von einem intensiven und angenehmen Geruch umgeben ist.
molitura

Der Teig

Das kalte Wasser und der Teig mit einer Temperatur von weniger als 15 Grad: zwei Details, die uns das Herstellen einer Pasta mit Respekt gegenüber dem Rohstoff ermöglichen.
impastamento

Bronzeziehen

Das Ziehen verleiht der Pasta die Form, die Bronze schenkt unserer Pasta jene einzigartige Porosität, die in der Lage ist, jede Soße aufzunehmen. Das ist eine der besonderen Vorgehensweisen, die wir aufrecht erhalten und weitergeben möchten. Mit großem Stolz.
trafilatura

Trocknen

Ein weiteres Geheimnis unserer Nudeln ist das langsame Trocknen bei niedrigen Temperaturen. Das ist unsere Art, um die organoleptischen Eigenschaften des Weizens intakt zu halten.
essiccazione



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Maccheroni alla Chitarra n° 99 all'uovo

Ursprünglich aus den Abruzzen stammend, sind die Maccheroni alla Chitarra eine originelle, lange Nudelsorte mit einem quadratischen Querschnitt.

Früher wurden die Nudeln mit einem speziellen Gerät, das "chitarra" genannt wurde, zugeschnitten. Dieses Gerät bestand aus einem Gestell aus Holz, auf dem feine Stahlfäden gespannt waren. Der nicht zu dünn ausgerollte Teig (mit einem Durchmesser, der jenem des Abstands zwischen zwei Fäden entsprach) wurde auf die Fäden gelegt und anschließend geschnitten, indem mit einem besonderen Hämmerchen von oben Druck ausgeübt wurde.

Die bekannteste Sauce für diese Nudelsorte ist das Ragout mit Lammfleisch. In einigen Gebieten der Region Abruzzen gilt die Tomatensauce mit Fleischbällchen aus Kalbfleisch mit einem Durchmesser von etwa einem Zentimeter, auch als "Pallottelle" bezeichnet, als traditionelle Sauce für diese Nudelsorte.

Die Maccheroni alla Chitarra schmecken auch mit Saucen mit unterschiedlichen Fleischarten sowie mit Saucen, deren Grundlage Tomaten und Melanzani oder Fisch ist, hervorragend.

In Packungen zu 500g erhältlich.

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