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Pasta alla Vesuviana: die Kraft des neapolitanischen Geschmacks

Pasta alla Vesuviana – neapolitanischer Geschmack in der Küche

Pasta alla Vesuviana ist ein Gericht, das mit seiner Geschichte die ganze Kraft und Fülle Süditaliens zum Ausdruck bringt: Tomaten, Oliven, Kapern, Chili und Mozzarella verbinden sich zu einem intensiven und harmonischen Geschmackserlebnis, wie es die neapolitanische Tradition auszeichnet. Geliebt für ihre Schlichtheit, wird sie als die „vesuvianische Version der Fusilli“ mit Tomaten und Mozzarella beschrieben – ideal, um jede Spur der Sauce dank der rauen Oberfläche der Pasta aufzunehmen. Sie gilt auch als Geschmackskonzentrat und authentischer Ausdruck der fruchtbaren Böden rund um den Vesuv.

Die Geschichte eines Gerichts aus dem Herzen des Vesuvs

Die Geschichte der Pasta alla Vesuviana reicht bis in die Zeit der Bourbonen zurück, als die Tomate – aus Amerika eingeführt – Einzug in die neapolitanische Küche hielt. Der mineralreiche Vulkanboden begünstigte den Anbau von Tomaten, Chili, Oliven und Kapern – den Hauptzutaten des Rezepts. Laut Tradition werden Kupferpfannen verwendet, um das Aroma zu verstärken. Trotz ihrer Einfachheit hat die Pasta alla Vesuviana die Grenzen Kampaniens längst überschritten.

Das traditionelle Rezept der Pasta alla Vesuviana

Das Rezept ist einfach: In einer großen Pfanne gehackte Zwiebel und Chili sanft in Olivenöl anbraten. Gehackte, geschälte Tomaten hinzufügen und ca. 10–15 Minuten köcheln lassen, bei Bedarf etwas Nudelwasser hinzufügen. Nach der Hälfte der Zeit die entsalzten Oliven und Kapern einrühren und weitere 5–10 Minuten kochen. Die Pasta – traditionell Vermicelli – al dente kochen, abgießen und in die Pfanne geben. Gut vermengen, den Herd ausschalten, gewürfelten (gut abgetropften) Mozzarella und reichlich Oregano hinzufügen. Kurz verrühren und servieren: Der Mozzarella schmilzt leicht und macht das Gericht wunderbar cremig. Varianten: Mozzarella durch Burrata oder Stracciatella ersetzen, Sardellen hinzufügen oder im Ofen überbacken.